Reise blog von Travellerspoint

Humahuaca 12.08 - 21.08.2017

Wir ziehen in ein anderes Hostal weil unser jetziger Hostalmanager Doppelbuchungen hatte und nicht so gut organisiert ist. Doch dieser Umzug in die Motoposada ist ein Glücksgriff. Der Inhaber, Gustavo, ist ein Motorradfreak mit diversen BMW’s und findet unsere APE’s und Vorhaben so toll, daß er uns umsonst bei sich wohnen lässt. Gustavos Spitzname ist „Dios de las motos“! Er sammelt alle möglichen 2-Räder, repariert sie und sammelt alles was ausgefallen und alt ist. Wir verbringen eine tolle Zeit mit ihm und seiner Frau mit 4 jähriger süßer Tochter und den Gästen im Hostal Humahuaca. Wir bereiten ein chinesisches Abendessen für die Familie und einige Gäste, unter anderen einer etwas exzentrischen Pianistin, Designerin und Esotherikerin. Gegen Mitternacht setzt Gustavo seine alten Gramophone mit Shellackplaten in Gang zu dessen Klängen getanzt wird. Ein unvergesslicher Abend/Morgen! Der etwa 185 cm große Gustavo möchte eine Fahrt mit der APE machen. Keine Frage, also machen wir eine Runde samt Frau und Kind um Humahuaca. Jedesmal wenn er bremsen muss, geht der Scheibenwischer an, denn seine Beine sind einfach zu lang und betätigen gleichzeitig den Schalter für den Scheibenwischer. Nach der Ausfahrt meint er, dass dass meine (Ric) Rückenschmerzen von dem Recarositz kommen, weil der nicht genau in der Achse des Lenkrades ist. Er bietet mir an in die 120 km entfernte größere Stadt Jujuy zu fahren und bei seinen befreundeten Autosattlern den Sitz abzuändern. Beim 3. Autosattler hatten wir Glück, er war bereit am Freitag Nachmitag diese Arbeit anzunehmen. Nach 4 h war er fertig, die Seitenhalterungen waren entfernt und der Rücken aufgepolstert. Das ganze für 500 Pesos ca. 30 €!! Es folgte noch die 2. WochePhysiotherapie in Humahuaca und die Schmerzen wurden langsam, zusammen mit der Medizin, weniger.
Damit es nicht zu langweilig wird in den zwei Wochen in Humahuaca unternehmen wir eine Ausfrlug mit dem Linienbus ins 140 km entfernte Casabindo wo die fiesta patronal de la virgen de la asuncion und der traditional toreo de la vincha stattfindet. Schon die Bussfahrt ist ein Erlebnis, mdenn der 1. Bus ins 85 km entfernte Abrapampa hat 1,5 h Verspätung. Dann geht es weiter über 55 km staubige Piste im uralten, klapprigen Bus und der Staub dringt durch alle Ritzen! Die Prozession mit den diversen Heiligen, den Tänzern mit Federn und Stiermasken und den Musiktruppen geht bis zur Kirche. Danach folgen in der Arena traditionelle Tänze, Gesang und unblutige Stierkämpfe. Der Torero hat nur ein rotes Tuch um den Stier zu reitzen. Der Stier trägt eine Art Stirnband, das der Torero abziehen muß. Einige Stiere haben wenig Lust in der Mittagshitze herum zu rennen und möchten lieber wieder nach Hause. Jedoch einige nehmen die Toreros auf die Hörner.20170819_222849.jpg20170819_140401.jpg20170819_132953.jpg20170816_125431.jpg20170815_135441.jpg20170815_120828.jpg
20170818_153232

20170818_153232

Eingestellt von Ricargentinado 15:41

Versende diesen EintragFacebookStumbleUpon

Inhalt

Schreibe als Erster einen Kommentar dazu.

Comments on this blog entry are now closed to non-Travellerspoint members. You can still leave a comment if you are a member of Travellerspoint.

Login