Reise blog von Travellerspoint

Dezember 2017

Los Caracoles, Tres Lagos, Chalten, Calafate 4-16.12.17

Wiedermal steht ein groessserer Sprung nach Sueden an. Die 650km von Los Antiguos nach El Chalten ueber Los Caracoles, Gobernador Gregores und Tres Lagos schafften wir in 4 Tagen. Der Wind steht meistens guenstig aus NW, ist recht heftig und boeig. Unsere APEs erweisen sich als wenig Seitenwind empfindlich, doch Gegenwind macht und um so mehr zu schaffen, sodass die Fahrt streckenweise nur im 3. Gang mit 30kmh bei Vollgas und einem Spritverbrauch von 11,5l/100km moeglich ist. Ein Teilstueck der Strecke von gut 70km ist wieder mal Piste. Des oefteren schwimmen wir durch tiefe Rundkiesschichten und muessen aufpassen dass wir nicht stecken bleiben. Mindestens 1 Rad unserer 3 Spuren faehrt immer im tiefen Kiesbett oder auf losen Material. In Los Caracoles ist die letzte zuverlaessige Tankstelle fuer weiter 400km. Fuer die paar Haeuschen und Leute hier gibt e seine Schule, Polizeistetion und eine Krankenstation. Der Doktor der Krankenstation stellt den Camper nein kleines Grundstueck mit Wasser und Stromanschluss kostenlos zur Verfuegung. Die einzige Abwechslung und Moeglichkeit zu Gespraechen an diesem einsamen Ort. Gegen Abend kommen dann noch 2 Hollaender, 2 Schweizerinnen, 2 Kanadier und ein Englaender an, sodas der Platz komplett voll ist. Der Wind nimmt immer so ab 11h zu und ist um 16h -20h am heftigsten ( 60-80kmh). Die ganze Strecke ist landschaftlich eher langweilig, kaum Buesche, nur vereinzelte Grasbueschel fuer die umherstreifenden wenigen Guanakos. Entlang aller Fernstrassen sind rechts und links in 3 Ebenen feste Stahldraehte gespannt um die Tiere fern zu halten, doch die Guanakos ueberspringen diese. Viele verheddern sich dabei und verenden qualvoll. Der traurige Rekord war auf einer Strecke von 40km 13 tote Guanakos im Zaun haengend. Leider hat der Abstecher zur Cueva de los Manos wegen der schlechten Piste dort hin mit Seigungen bis 22% nicht geklappt und ausserdem muessen wir den guenstig NW Wind ausnuetzen, den normalerweise kommte er heftig von Sueden.
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Schon auf der Fahrt nach El Chalten sieht man von weitem die schneebedeckte Bergkulisse mit den beruehmten spitzen Granitbergen des Cerro Fitz Roy und Cerro Torre. Wir haben wieder mal Glueck mit dem Wetter: wolkenfrei und Sonne pur, sodas die Gipfel die meistens in den Wolken verschwinden in ihrer volle Schoenheit zu sehen sind. Urspruenglich hiess der Fitz Roy in der Sprache der Tehuelche Indianer – El Chalten --, was Feurergipfel oder rauchender Berg bedeutete. Sie dachten dass es sich um einen Vulkan handelt weil er meist von Wolken umhuellt war. Am 10.12.17, meinem 65. Geburtstag goenne ich mir eine Bootsfahrt zum Viedma Gletscher, der 12km lang, 2,5km breit und vorne 40m hoch ist. Beim prufen der Passagierliste durch die Reiseleiterin wird mein Vorname –Ricardo—aufgerufen und hinter mir meldet sich noch ein weiterer Gast mit diesem Namen. Mein Namensvetter sieht ziemlich eurpaeisch aus und wir kommen ins Gespraech. Dabei stellen wir fest, dass er auch heute Geburtstag hat, ebenfalls Bauingenieur ist und aus Newcastle stammt. Es gibt schon manch,al komische Zufaelle !!!
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So langsam muessen wir unsere Rueckreise planen und schicken Anfragen fuer die Verschiffung der Fahrzeuge an die Firma Seabridge in Duesseldorf. Wir wollen dismal nur die Fahrzeuge verschiffen, ohne dass wir wieder 5-6 Wochen auf dem Frachter mitfahren. Einige Reisende haben uns von Einbruechen in die unbegleiteten Fahrzeuge waehrend der Ueberfahrt berichtet, deshalb wuerden wir die APEs am liebsten im versiegelten Container zurueck schicken. Mal sehen was die Preise sind. Am 12.12.17 fahren wir 220km suedlich nach El Calafate zum Highlight der Gletscherwelt., dem Perito Moreno. Der einzige Gletscher der nicht abnimmt und aus 300m Hoehe auf 185m mit einer Geschwindigkeit in der Mitte von 2m pro Tag hinunter schiebt. Der 31km lange, 5km breite und bis zu 700m dicke Gletscher schiebt sich bis zum Fruehjahr an die Landspitze heran und sperrt so einen Teil des Lago Argentino vom Abfluss ab. Das Wasser staut sich dann bis zu 11m an und bohrt sich einen Tunnel quer durch die Gletscherfront. Das angestaute Wasser fliesst nun mit Getoese durch den Tunnel, erweitert diesen staendig, bis schliesslich das gesamte Geoelbe zusammen bricht. Je nach Jahreszeit brechen an der 70m hohen Gletscherfront ganze Waend ab und bilden die herrlichen kristallblau glitzernden Eisberge in den skurilsten Formen. Im Glacarium, dem Gletscher Museum wird sehr gut und anschaulich erklaert, wie sich die Gletscher bilden. Der Schneefall bzw. der Schnee der in den oberen Teil des Gletschers faellt, verliert seine Anteil an Luft und seine Dichte nimmt von 200kg/m3 auf 900kg/m3 zu und wird somit zu Eis. Das enorme Gewicht dieses Eispanzers verursacht an der Gletschersohle dass sich das Eis plastifiziert und fluessig wird. Auf dieser Schicht gleitet niun der Gletscher den Berg hinunter und schleift alle Ecken und Kanten ab. Schon auf der ganzen Herfahrt durch kilometerweite Taeler kann man sehen das shier mal Gletscher am Werk waren. Riesige hunderte Tonnen schwere Steinbloecke liegen vereinzelt weit verstreut herum. Diese wurden von den Gletschern transportiert und hier in den Waermeperioden abgeladen. Auch die Berge die die Taeler saeumen sind wie mit Schmirgelpapier abgeschliffen und haben ganz weiche und abgerundete Formen. Die Taeler sind leicht abschuessig und sind komplett glatt geschliffen. Bis heute waechst dort kein Baum oder Busch, nur Steppe.
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Eingestellt von Ricargentinado 08:41 Kommentare (2)

Puerto Madryn, Camerones,Rada Tilly, Antiguos 15.11.-3.12.17

Zurück in Puerto Madryn steigt an diesem Wochenende die Fiesta Nacional del Cordero (Schaffest). Es ist noch sehr windig 60-70kmh, aber trotzdem werden in der Sporthalle diverse Folkloretänze von Tanzgruppen vorgeführt, dann ab 23h kocht die Halle, denn eine bekannte Rockgruppe “Airbag“ spielt auf und alle singen und jubeln mit. Auch Tangotänze von Profis stehen auf dem Programm. An den Verkaufsständen mit Gaucho Utensilien lege ich mir einen Poncho und 2 Boinas, die typische Kopfbedeckung der Gauchos und die passende Hose dazu. Am nächsten Tag findet die Jineteada statt, das Reiten auf Wildpferden. Eine echte Mutprobe für die jungen angehenden Gauchos, die sich ohne Sattel auf den bockenden und wild drehenden Pferden einige Sekunden halten sollen. Es gibt etliche Verletzte durch Abwürfe und Tritte von den Pferden. Das Spektakel nimmt ein jähes Ende, als ein 16-jähriger vom Pferd abgeschmissen wird, das Pferd ebenfalls stürzt und mit voller Wucht auf den Oberkörper und Kopf des Jungen knallt. Die Nachricht aus dem Krankenhaus, dass er verstorben ist bedeutete das Ende der Veranstaltung. Zu seinem Gedenken wird nun die Arena nach ihm benannt werden. Wie bei jedem Fest gibt es jede Menge Essbares, natürlich Fleisch in erster Linie und diesmal eben Lamm. Die Lämmer werden im Ganzen in Reihen auf Metallstäbe aufgespannt und am offenen Feuer 4 Stunden gebraten. Zur Feier des Tages defilieren die diversen Gauchogruppen durch die Stadt in Festkleidung und Standarten zum Festplatz. Der Wind weht heftig und die APEs sind wieder eingestaubt und selbst in das Objektiv meiner Kamera ist der feine Staub eingedrungen und hinterlässt hässliche schwarze Punkte auf den Bildern. Mit Hilfe einer Anleitung aus dem Internet lege ich die Kamera 4h lang auseinander und kann den Staub erfolgreich entfernen. Leider hat meine 2.SD-Karte etwas abbekommen, sodass sie mit den Bildern der letzten 3 Monate nicht mehr lesbar ist. Hoffentlich ist zu Hause noch etwas zu retten!?
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Am 20.11.17 fahren wir weiter Richtung Süden, nach Punta Tomba zur größten Magellan-Pinguin Kolonie mit einer halben Million Brutpaaren. Im Naturschutzgebiet dürfen wir nicht übernachten und finden auf dem Rückweg Unterschlupf auf einer Estancia, denn hier Nachts zu fahren ist viel zu gefährlich. Der nächste Stopp an der Atlantikküste ist Camerones. Die über 200km sind recht eintönig, ganz flaches Land mit ganz niedrigen Büschen soweit das Auge reicht. Durch den Gegenwind aus Süden schaffen wir maximal 45kmh bei Vollgas und der Spritverbrauch steigt auf 10l pro 100km. Wiedermal haben Verbrennungsrückstände meine Zündkerze überbrückt, diesmal wohl wegen schlechten Zweitaktöl. An der Tankstelle lässt sich der schon immer schwergängige Tankverschluss vom Zusatztank nun gar nicht mehr öffnen. Wie immer sind sofort zwei hilfsbereite Argentinier aus dem Dorf zugegen und holen von zu Hause eine große Klempnerzange, aber auch damit ist der Schraubverschluss nicht zu öffnen. Schlussendlich müssen wir ihn mit Gewalt herausbrechen. Dieses Teil war von Anfang an eine Fehlkonstruktion und sobald die Temperaturen etwas stiegen, wurde es immer schwieriger ihn zu öffnen. Camerones ist ein altes Fischerdorf mit Hafen, von dem aus früher die Schafswolle verschickt wurde und hat einen ganz anderen eigenen Baustil. Die meisten Häuser sind aus Holz, mit Nut und Federbrettern innen und außen die Wände und Dächer mit Wellblechen verkleidet. Hier gibt es mal wieder keinen Satelitenempfang. In 30km Entfernung, wieder nur Piste, brütet eine weitere Kolonie von 25000 Magellan Pinguinen. Die Männchen kommen als erste hier im August an und suchen ihr Nest vom letzten Jahr auf. Mit lauten Rufen, die sich manchmal wie Eselsgeschrei anhören. Für uns hören sich die Rufe alle gleich an, jedoch die später hier ankommenden Weibchen erkennen genau die Rufe des Partners und finden so zu ihrem Nest in das sie in der Regel 2 Eier legen und bis zum Dezember die Küken ausbrüten. Wir übernachten in einer wunderschönen einsamen Bucht direkt am Meer, doch in der Nacht frischt der so stark auf, ca.80kmh, sodass es wenig Schlaf gibt. Der Wind legt sich auch am nächsten Tag nicht und verzögert unsere Weiterfahrt. Wir haben ja Zeit !! Wir drücken uns an der Tankstelle herum, denn dort gibt es Wifi und einen Fernseher und erfahren so, dass seit dem 15.11.2017 ein AR U-Boot der Marine mit 44 Mann an Bord vermisst wird. Seismographen haben 2 Explosionen registriert und seitdem gibt es keine Verbindung mehr zum U-Boot. Die internationale Suchaktion, unter anderem mit einem russischen ferngesteuerten U-Boot blieb bislang erfolglos. Das Meer ist hier ca.3000m tief. Das U-Boot stammt aus einer deutschen Werft und wurde 1985 in den Dienst gestellt. In Camerones gibt es auch ein Museum über die Familie Peron, denn der Vater von dem ehemaligen Präsidenten Juan Peron hatte hier eine große Estancia mit Schafzucht, auf der Juan Peron aufwuchs. Da der Wind aber einen Tag lang günstig für unsere Weiterreise steht und das Museum erst um 11h öffnet können wir es leider nicht besuchen. Schade denn ich hätte gerne gesehen wie Peron heute dargestellt wird, denn während seiner Amtszeit kam zu einer Wirtschaftskriese, Verstaatlichung von privaten Betrieben, allgegenwärtiger Korruption, Rohstoffmangel und schließlich zur Geldentwertung von 1:100. Dies alles hat zum Bankrott der Firma Emona meines Vaters, die Elektromotoren herstellte im Jahre 1956 geführt, sodass wir wieder nach 9 Jahren (ich war damals 3 Jahre alt) nach Europa bzw. durch eine private Beziehung meines Vaters zu Dr.Mengeringhausen, dem Erfinder des MERO Raumfachwerksystemes, nach Würzburg kamen. Zufälle des Lebens!!

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Am 24.11.2017 geht es dann weiter nach Süden, doch der Wetterbericht stimmte nicht und wir haben wieder starken Gegenwind, sodass wir für die 280km nach Rada Tilly, bei Comodoro Rivadavia, 9h reine Fahrzeit (Durchschnitt 31km pro Stunde) brauchen. Rada Tilly ist so etwas wie eine schicke Vorstadt zu der hässlichen Industrie und Hafenstadt Comodoro Rivadavia mit 173000 Einwohnern. Hier wurde 1907 vom Geologen Fuchs durch Erkundungsrammungen bis in 150m Tiefe Spuren von Erdöl gefunden, wodurch ein Boom entstand. Inder ganzen Umgebung, in Tälern, auf Bergen oder an den Berghängen sieht man im Umkreis von über 100km die Ölpumpen die unentwegt langsam ihr Haupt senken und heben, um das Erdöl aus über 1000m Tiefe empor zu pumpen. Da es hier viel Industrie und Werkstätten gibt hoffe ich hier einen Ersatztankverschluss zu finden. Ich werde kreuz und quer durch die Stadt geschickt, aber es gibt keinen passenden Tankverschluss, der aus dem Bootsbau mit Zollgewinde stammt. D.h. eine Werkstatt mit Drehbank finden. Schließlich bei der 3.Dreherei habe ich Glück und der Mechaniker stellt mir bis zum nächsten Morgen 2 Verschlüsse aus Aluminium her. Mein rechtes hinteres Plastikschutzblech hat es durch einen Steinschlag auf den Kiespisten abgerissen und der dahinterliegende Zweitaktöltank ist nun ungeschützt. Da alle paar Kilometer entlang der Fernstraßen kaputte und zerfetzte LKW-Reifenteile herumliegen, schneide ich mir daraus ein neues Schutzblech aus Gummi zurecht. Die Leistung meiner APE lässt deutlich nach. Es gibt aber nur 3 mögliche Ursachen: Sprit - Zündung - oder Luft. Ich baue wiedermal bereits den Ersatzluftfilter aus und befreie ihn vom feinen Staub der Pisten und schon schnurrt das Motörchen wieder mit voller Kraft.
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Da nun die nächsten 800km südlich entlang der Atlantikküste ohne Sehenswertes sind und der Wind aus Süden noch stärker werden wird, beschließen wir wieder quer hinüber zu den Anden zu fahren, wo es an den Seen und Gletschern viel mehr zu sehen und zu machen gibt. Nach 3 Tagen Fahrt sind die 450km in Höhen zwischen 500-800müNN geschafft. Die versteinerten bis zu 100m langen Bäume von vor 65 Millionen Jahren fahren wir nicht an, da es wieder über 40km Schotterpiste bedeutet hätte und wieder alles entstauben, nein nichtschon wieder!!! Der Wind dreht sich wieder mal zu unseren Ungunsten, sodass wir streckenweise nur im 3.Gang mit 30kmh fahren können. In Los Antiguos, ein paar Kilometer vor der chilenischen Grenze, am Lago Buenos Aires ändert sich das Wetter. Es scheint die Sonne, es gibt kaum Wind und seit 6 Monaten braucht man zum ersten mal keinen Schlafsack mehr, sondern ein Leintuch als Zudecke reicht. Der 2. größte See Südamerikas, nach dem Titicacasee, ist tiefblau, klar und 14 Grad kalt, gesäumt von hohen Bäumen, Obstplantagen und blühenden Lupinenwiesen und Rosenstöcken. Was für ein Gegensatz zu den öden und kargen Landschaften im Landesinneren. In 180km westlich von Los Antiguos am Lago Buenos Aires bzw. dem Lago General Carrera wie er auf der chilenischen Seite heisst, befinden sich Grotten und Höhlen in einem 24 km langen Küstenabschnitt von Felsen aus Marmor. Die ganze Strecke ist total schlechte Piste, deshalb machen wir diesen 12 stündigen Ausflug mit einer Reiseagentur und Allradfahrzeug mit Fahrer.
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Eingestellt von Ricargentinado 17:06 Kommentare (4)

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